Swatchart DIY – Anleitung

Seepferdchen.jpg

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Hallo ihr Lieben,

weil ich auf Instagram so oft gefragt wurde, wie ich meine Swatchart mache, dachte ich mir, dass ich euch einfach eine Anleitung dazu zeige. Vielleicht lasst ihr euch ja davon inspirieren und bekommt selber Lust darauf. Es macht unheimlich viel Spaß, nimmt aber auch sehr viel Zeit in Anspruch, je nachdem, wie aufwändig eure Schablone ist. Für dieses Seepferdchen habe ich ca. 4 Stunden gebraucht (vom Aussuchen des Motivs, über die Herstellung der Schablone, bis zum Swatch und dem Fotografieren für Instagram). Für den Anfang würde ich euch deshalb ein einfacheres Motiv empfehlen. Wer keine Lust hat, selber Schablonen auszuschneiden, kann sich auch bei Swatch Perfect Schablonen kaufen. Ich habe zwar selber dort noch nicht bestellt, aber sehr viel positives darüber gelesen, außerdem soll man diese Schablonen auch mehrfach verwenden können – Franziska vom Blog „Modern Snowwhite“ hat darüber sogar ein tolles YouTube Video gedreht: hier. Wer sein Geld sparen möchte und genug Zeit zur Verfügung hat, der kann jetzt weiterlesen:

Werkzeug

Was ihr braucht:

  • Klebefolie
  • Cuttermesser
  • Schneideunterlage
  • Schere
  • Klebestift
  • ausgedruckte Papiervorlage mit dem Wunschmotiv

Vorlage aufkleben

Als erstes klebt man das Wunschmotiv auf die Folie auf. Man kann sie auf der abziehbaren Rückseite aufkleben und muss dann nachher nicht mehr das Papier abknibbeln. Filigrane Motive klebe ich aber gerne direkt auf die Oberseite der Folie auf, weil ich so das Cuttermesser besser kontrollieren kann. Das muss man am besten für sich selbst herausfinden, je nachdem, was einem leichter fällt.

Schablone ausschneiden

Dann kann man sofort mit dem Ausschneiden der schwarzen Fläche beginnen. Da das ganze nur mit einigem Druck geht, können die Finger nach einigen Minuten sehr schmerzen. Lange Nägel können dabei auch echt ein Hindernis sein. Ich mache meistens ein kurzes Päuschen, wenn meine Finger zu sehr verkrampfen und mache später weiter.

Papier abtragen

Der nächste Part ist nur nötig, wenn ihr das Papier auf die Oberseite der Folie aufklebt. Mit dem Cutter schabe ich die aufgeklebte Papiervorlage ab. Macht man das nicht, bleiben später die Lidschatten im Papier hängen und der Swatch wird fleckig oder kleine Papierkrümel landen im Swatch und lassen das Ergebnis ebenfalls nicht schön aussehen.

Palette für Swatch

Wenn die Schablone fertig ist, kann man sich eine Palette und einen Pinsel raussuchen, mit der der Swatch gemacht werden soll. Am besten einen fest gebundenen, flachen Pinsel dafür nehmen, weil gerade bei kleinen Löchern in der Schablone der Lidschatten ordentlich eingearbeitet werden muss, damit man ihn auf dem Arm sieht. Klebt ihr einen zu großen Bereich von der Folie auf, kann sich diese wellen und klebt nicht so gut auf dem Arm, deshalb empfehle ich euch die Folie vorher schon mal etwas zurecht zu schneiden. Legt euch auch schon das Fotoequipment zurecht und zieht am besten ein kurzärmeliges T-Shirt an. Aus leidvoller Erfahrung kann ich euch sagen, dass es wahnsinnig schnell geht, den mit Mühe hergestellten Swatch zu verderben, weil der hochgekrempelte Pulli den Arm runterrutscht oder beim Einschalten der Tageslichtlampe der Arm am Schirm entlang streift. Die ganze Arbeit war dann umsonst, weil die hergestellte Schablone in den seltensten Fällen nochmal benutzbar ist.

Schablone aufkleben

Meistens swatche ich die Lidschatten nochmal auf meinem Oberarm um zu schauen, welche Farben am besten im Swatchart-Bild harmonieren, je stärker die Farbe pigmentiert ist, desto leichter ist es mit ihr zu arbeiten und diese auch später auf dem Arm zu sehen, nachdem die Folie abgelöst wurde. Als nächstes könnt ihr die Folie auf euren Unterarm kleben und mit dem Pinseln loslegen. Ich streife die Farbreste immer in einem Taschentuch ab und benutze dann den gleichen Pinsel für eine neue Farbe. Außerdem habe ich bis jetzt meine Farben immer trocken eingearbeitet, daher kann ich euch nicht sagen, ob man dazu ein Settingspray nutzen kann, um die Farben besser in die Haut einzuarbeiten. Bisher hat das bei mir immer ganz gut ohne funktioniert.

Swatchart fertig

Jetzt könnt ihr eure Schablone vorsichtig abziehen und euren Swatch bewundern und fotografieren. Ich habe mit einem flüssigen Eyeliner noch ein Auge dazu gezaubert, weil das Seepferdchen so ein lebendigeres Aussehen bekommt.

Hat euch die Anleitung gefallen oder gibt es noch Erklärungsbedarf? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und schickt mir eure Swatches oder verlinkt mich in euren Beiträgen, wenn ihr euch an eure ersten Swatchart-Versuche wagt. Ich bin schon mega gespannt auf eure Ergebnisse.

Liebe Grüße,

Anne

4 Gedanken zu “Swatchart DIY – Anleitung

    1. lapislazulisdream sagt:

      Oh, vielen Dank 😊 – die bekommst du in jeder Schreibwarenhandlung oder im Bastelladen wie z.B. idee creativmarkt. Im Müller auch und bei größeren Einkaufsmärkte wie real oder Marktkauf könntest du in der Schreibwarenabteilung auch fündig werden.

      Gefällt mir

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