DIY Weihnachtsanhänger

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Beim Adventskränzchen von der lieben Marie-Theres Schindler lautet das heutige Thema: „Allerlei Bastelei“ und dazu habe ich euch einen kleinen Blogbeitrag vorbereitet, wie ihr ein wunderschönes Set an Weihnachtsanhängern basteln könnt. Vielleicht habt ihr schon alles was man dazu benötigt zu Hause, dann müsst ihr dafür nicht mal Geld ausgeben! Ich bin damals als Teenie auf die Idee gekommen, weil ich meinen Eltern zu Weihnachten etwas Selbstgemachtes schenken wollte, aber nicht viel Geld ausgeben konnte – Not macht ja bekanntlich erfinderisch.

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Ihr braucht:

  • zwei Teller in unterschiedlicher Größe und mit ebenem Boden
  • Teelichter
  • kleine Plätzchenausstecher
  • Tasse/Topf gefüllt mit heißem Wasser
  • alte Nagellacke
  • Messer
  • Stecknadel
  • Nadel und Faden

Wenn das alles vorbereitet auf dem Tisch steht könnt ihr loslegen:

Zuerst das Teelichtwachs aus der Halterung befreien und den Docht entfernen. Wir arbeiten für die Anhänger nur mit dem Wachs weiter. Die Aluschale mit Docht einfach aufheben und wenn sich über die Weihnachtstage genug Wachsreste angesammelt haben, einfach einschmelzen und in die Aluschale eingießen und schwups hat man ein neues schönes Teelicht.

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Das Wachs nun in die mit heißem Wasser gefüllte Tasse geben und ca. 15 Sekunden darin herumschwimmen lassen. Das Wasser soll nicht kochend heiß sein, denn sonst schmilzt euch das Wachs weg. Einfach das heiße Wasser aus dem Wasserhahn einfüllen, so dass man mit den Fingern noch reingreifen kann, ohne sich zu verbrennen.

Dann legt man das Wachs zwischen die beiden Teller und presst es platt. Da es nur oberflächig weich ist, wird man die gewünschte Dicke noch nicht sofort erhalten. Einfach die Schritte: in heißes Wasser legen und mit dem Teller platt pressen ein paar Mal wiederholen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist (bei mir war das meistens nach 3-5 Wiederholungen so weit). Die Wachsplatte sollte eine Dicke bis zu 5mm haben. Wenn man es zu dünn presst, ist die Gefahr zu hoch, dass es bei der Weiterverarbeitung bricht. Wenn man am Rand vom Wachs nach dem Pressen starke Risse bemerkt, sollte man wärmeres Wasser in die Tasse geben. Hier muss man sich leider ein bisschen herantasten, weil es sehr von der Temperatur und dem Wachs abhängig ist, wie schnell es weich wird.

Wenn das Wachs dünn genug ist, die Scheibe nochmal kurz in heißes Wasser legen und dann mit dem Keksausstecher das gewünschte Motiv ausstechen. Bei der Auswahl der Ausstecher vorsichtig sein, wenn sie zu filigran sind (z.B. Schneeflockenmotive), könnte euch das Wachs brechen. Mit Sternen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und auch mit dem ganz oben abgebildeten Tannenbaum. Sonst einfach ausprobieren ob es klappt oder nicht. Die Rundung von dem Sternmotivrest kann man mit dem Messer abschneiden und einen eckigen Anhänger daraus machen. So kaschiert man eventuell vorhandene Risse am Rand, die durch das Pressen entstanden sind. Aber man kann es auch rund lassen, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bevor man mit der Stecknadel ein Loch reinsticht, auch hier wieder das Wachsstück davor kurz ins heiße Wasser legen, damit es dabei nicht bricht. Wem die Öffnung zu klein ist, der kann danach noch mit einem Zahnstocher das Loch vergrößern.

Die fertigen Sterne werden von den Wasserresten befreit und dann kann man mit dem Anmalen loslegen. Ich habe dafür alten Nagellack verwendet, den ich nicht mehr benutze, weil er auf den Nägeln fleckig wird oder nicht deckend ist. So kann man noch ein bisschen Recycling betreiben, ohne sie wegzuschmeißen. Bitte dabei gut lüften oder wenigstens im Anschluss, um die Lackdämpfe aus der Wohnung zu scheuchen. Als Unterlage dafür kann man einfach eine alte Folie nehmen. Besser kein Papier, da sonst der Lack daran festklebt und man dann unschöne Papierreste and seinen Anhängern hat. Wenn man das mit Kindern macht, bitte nicht mit Nagellack arbeiten, weil es einfach zu ungesund ist und sich lieber im Bastelladen beraten lassen, was für Kinder besser geeignet wäre. Man sollte aber unbedingt bei anderen Farben vorher nachlesen, ob sie für wachsartige Oberflächen geeignet sind. Als Teenie hatte ich ein Goldspray benutzt und das ist mit der Zeit leider abgeblättert.

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Nachdem der Lack getrocknet ist kann man die Anhänger auffädeln und sich am Ergebnis freuen. Was haltet ihr von der Bastelidee? Habt ihr Lust das nachzumachen oder ist euch das doch zu viel Arbeit? Lasst es mich in den Kommentaren wissen 🙂

Weitere Teilnehmer vom Adventskränzchen haben heute auch ein paar wundervolle Beiträge zum Thema: „Allerlei Bastelei“ für euch vorbereitet. Schaut doch mal vorbei, vielleicht findet ihr noch etwas schönes, was euch für Weihnachten inspiriert. Einfach auf die Namen klicken, dann werdet ihr zu den anderen Blogs weitergeführt:

Marie-Theres Schindler

Prinz von Moabit

Mama mal 3

Loving Carli

Mein Glitzerzelt der Träume

Werkstattartig

Wilderhearts.net

Mamarausch

Running Mami Blog

 

 

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu “DIY Weihnachtsanhänger

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